Mein Ende, dein Anfang

Spielfilm | D 2018 | 111 Min

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Donnerstag, 14.11. um 20:45 Uhr in Kino 3

Nora und Aron wollen nur mal eben bei der Bank Geld abheben, als sie in einen Überfall geraten. Bei einem Handgemenge wird Aron getötet, Nora erleidet einen Schock. Ohne Aron verliert sie den Halt, taumelt wie erstarrt durch die Tage, kehrt zum Unglücksort zurück und läuft Natan in die Arme. Auch ihn belastet einiges: Seine Tochter ist schwer krank, die teure Behandlung kann er sich nach einem Jobverlust nicht leisten. Doch Nora und Natan verbindet noch viel mehr, als sie ahnen … „Wieso erinnern wir uns an die Vergangenheit, nicht aber an die Zukunft?“, fragt Physiker Aron in einer Vorlesung. Inspiriert von dieser Vorstellung von Zeit als relativer Größe wirbelt Mariko Minoguchi in ihrem intensiven Spielfilmdebüt die Chronologie der Ereignisse gehörig durcheinander und fädelt die einzelnen Szenen so gekonnt auf, dass sich das Puzzle erst nach und nach zu einem stimmigen und runden Ganzen zusammenfügt. Ein gelungenes Drama über Verlust, Trauer und den Trost allumfassender Verbundenheit. (md)

Buch & Regie: Mariko Minoguchi ∫ Kamera: Julian Krubasik ∫ Schnitt: Andreas Menn ∫ Darsteller: Saskia Rosendahl, Julius Feldmeier, Edin Hasanovic, Hanns Zischler, Emanuela von Frankenberg ∫ Produzenten: Trini Götze, David Armati Lechner, Thomas Wöbke ∫ Produktion: Trimafilm / Berghauswöbke ∫ Verleih: Telepool

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