Der zweite Anschlag

Dokumentarfilm | D 2018 | 62 Min

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Freitag, 15.11. um 16:00 Uhr in Kino 1

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Mit erschreckender Kontinuität wiederholen sich in Deutschland seit Jahrzehnten – und nicht erst seit der Wende – rassistisch motivierte Ausschreitungen, Angriffe und Morde. „Der zweite Anschlag“ stellt die Betroffenen dieser Gewalt in den Mittelpunkt. Osman Taköprü erzählt von dem Mord an seinem Bruder Süleyman durch den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) 2001 in Hamburg. Ibrahim Arslan schildert seine Erinnerungen an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992, den er selbst nur knapp überlebte. Mai Phương Kollath wohnte in Rostock-Lichtenhagen, als dort unter dem Beifall hunderter Schaulustiger das Sonnenblumenhaus von Neonazis in Brand gesteckt wurde. Angesichts von anhaltenden rassistischen Ausschreitungen, der unzureichenden Aufklärung des NSU-Komplexes und dem Einzug der AfD in die politische Landschaft der BRD setzen sich alle drei aktiv für eine lückenlose Aufklärung und ein Ende der Gewalt ein. Ein vielschichtig erzählter Film, der einen präzisen Einblick in den Kampf der migrantischen Gemeinschaft gegen Rassismus in Deutschland gibt. Regie: Mala Reinhardt ∫ Kamera: Patrick Lohse, Katharina Degen ∫ Schnitt: Federico Neri ∫ Musik: Macarena Solervicens ∫ Produzenten: P. Lohse, K. Degen, M. Reinhardt, Kate Blamire ∫ Produktion: PRSPCTV Productions ∫ Verleih: BC Production

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