Born in Evin

Dokumentarfilm | D/A 2019 | 98 Min

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Donnerstag, 14.11. um 18:30 Uhr in Kino 1

Die Schauspielerin und Regisseurin Maryam Zaree wurde 1982 als Tochter zweier Kritiker des Mullah-Regimes im Iran geboren. In Evin, einem berüchtigten Foltergefängnis für politische Gefangene. Als sie zwei Jahre alt war, floh ihre Mutter mit ihr nach Frankfurt am Main. Der Vater blieb zurück und kam erst viel später frei, die Mutter musste die Tochter alleine großziehen. Erst Jahre später macht Zaree sich auf, um ihre Familiengeschichte zu recherchieren. Inzwischen ist sie als Schauspielerin erfolgreich und wurde letztes Jahr für ihre Rolle in „4 Blocks“ mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Mit Familienfilmen, alten Nachrichtenausschnitten und eigens gedrehtem Material geht sie den gewaltvollen Umständen ihrer Geburt ebenso nach wie der Frage, wie sich die politische Geschichte Irans auf ihr Leben und das ihrer Eltern ausgewirkt hat. Herausgekommen ist ein offener und sehr berührender Film darüber, wie schwer es ist, über Folter und Traumata zu sprechen. Und wie wichtig es ist, das Schweigen doch zu brechen.

Buch & Regie: Maryam Zaree ∫ Kamera: Siri Klug ∫ Schnitt: Dieter Pichler Sound Design: Rudolf Gottsberger ∫ Produzenten: Alex Tondowski, Ira Tondowski ∫ Produktion: Tondowski Films / ORF / Golden Girls Film Wien / ZDF/Das kleine Fernsehspiel ∫ Verleih: Real Fiction

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