Die Jurys des 30. Kinofestes Lünen

 

Jury Lüner Schauspielpreis

 

Dietrich Hollinderbäumer

 


Foto: Jeanne Degraa

Der deutsch-schwedische Schauspieler Dietrich Hollinderbäumer, geboren 1942, erhielt seine Ausbildung am Königlich Schwedischen Theater in Stockholm unter der Leitung von Stig Torslow und Ingmar Bergmann. Nach ersten Theaterengagements spielte er in zahlreichen Fernsehfilmen und –serien sowie Kinofilmen, darunter Formate wie die „heute show“, wo er die Figur des Ulrich von Heesen spielt, und „Pastewka“, oder Filme wie „Der Untergang“, „Georg Elser – Einer aus Deutschland“ oder „Vier Minuten“. Zu seinen Auszeichnungen gehören der Deutsche Fernsehpreis, der Deutsche Comedy-Preis und der Adolf Grimme Preis.

 

Anke Sevenich

 

Zurzeit steht Anke Sevenich am Schauspiel Frankfurt auf der Bühne und bereitet außerdem ihr erstes Kurzfilmprojekt vor. Als Filmschauspielerin wurde sie in der Rolle des „Schnüsschen“ in „Die zweite Heimat“ bekannt. Sie arbeitet mit Regisseuren wie Edgar Reitz, Vadim Glowna, Dominik Graf, Niki Stein, Christoph Waltz und Dror Zahavi. 2016 erhielt sie zusammen mit dem Autor Stephan Falk die „Goldene Lola“ für das beste Drehbuch. Der Film „Familienzuwachs“, in dem sie die Hauptfigur Renate spielt, gewann 2017 den Hessischen Nachwuchs-Filmpreis und den „Ersten Gang“ beim Kinofest Lünen.

 

Waldemar Kobus

 

Waldemar Kobus, geboren 1966 in Polen, studierte an der Otto-Falckenberg-Schule in München Schauspiel. Es folgen zahlreiche Theaterengagements in Frankfurt am Main, Bochum, Stuttgart, Zürich, Wien und Köln. Im Fernsehen wurde Waldemar Kobus vor allem durch seine Rolle als hungriger Polizist Viktor Schimanek in „Alles Atze“ bekannt. In deutschen und internationalen Kinofilmen übernimmt der vielseitige Schauspieler bedeutende Rollen, beispielsweise als Berliner Polizeichef in Bryan Singers „Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“ und als Wikingerhäuptling in Michael Bully Herbigs „Wickie und die starken Männer“.

 

 

Jury HWG Drehbuchpreis

 

Rainer Gansera

 

Rainer Gansera, geboren in Bamberg, lebt in München. Er studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Er war Redakteur der Zeitschrift „Filmkritik“ und arbeitet als Filmkritiker und Essayist für die WDR-Filmredaktion, Süddeutsche Zeitung, EPD-Film und den Filmdienst. Sein Buch „Magische Momente – 75 Meisterwerke der Filmkunst“ erschien 2016 im Schüren-Verlag.

 

Karin Kaçi

 

Karin Kaçi, geboren 1976, lebt und arbeitet als freie Drehbuchautorin in Köln. Die Verfilmung ihres Abschlussdrehbuchs an der ifs internationale filmschule köln „Anduni – Fremde Heimat“ wurde beim Max Ophüls Preis mit dem DEFA-Förderpreis ausgezeichnet. Für den Spielfilm „Eines Tages“ folgte 2010 die Lüdia beim Kinofest Lünen. Das Drama „1000 Arten Regen zu beschreiben“ wurde weltweit auf Festivals gezeigt und mehrfach prämiert. Im Herbst 2019 wird ihr aktueller Kinostoff „Geborgtes Weiß“ verfilmt. Sie veröffentlichte zudem mehrere Jugendromane und schreibt Erzählertexte für Filmhörspiele.

 

Corinne Le Hong

 

Corinne Le Hong wuchs am Bodensee auf und studierte in Frankreich Medienwissenschaften und Linguistik. Sie arbeitete als Regieassistentin bei internationalen Kinofilmen und Serien, u.a. „Pina“, „Only Lovers Left Alive“ und „Babylon Berlin“. Ihr Kurzfilm „Grimms Meise“ feierte 2012 in Cannes Premiere. Sie ist Showrunner der Comedy-Serie „Hail Helene“, Creator der Comedy-Webserie „Hermann Sox“ und entwickelt die Serie „Dog“ und viele weitere Produktionen. Zudem leitet sie den Mediensprachdienst Dubdolls, arbeitet als freie Dramaturgin und unterrichtet Writers‘ Room für Webserien an der Filmwerkstatt Münster.

 

 

Jury PERLE — Preis für Frauen aus der Filmbranche

 

 

 

Jury RuhrPott Dokumentarfilmpreis

 

 

 

Schuljury 10+

 

 

 

Schuljury 16+

 

 

 

Die Mentoren der Schuljurys

Julia Schmidt

Julia Schmidt wurde in Düsseldorf geboren und studierte von 1995 bis 1999 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Ihr erstes Festengagement war am Luzerner Theater. Danach war sie als Gast unter anderem am Schauspielhaus Hamburg, Schauspielhaus Zürich, am Berner Stadttheater, in der Kaserne Basel und am Staatstheater
Saarbrücken tätig. Von 2001 bis 2008 war sie Kommissars-Assistentin im Tatort Hamburg. Für ihre Darstellung der „Biggi“ in der Krimiserie Bella Block erhielt sie 2000 den Nachwuchspreis des deutschen Fernsehpreises. Sie betreut seit dem Kinofest 2005 die Schuljury 10+.

Fabian Busch

Der Berliner startete seine Karriere Anfang der neunziger Jahre mit ersten Rollen in „Inge, April und Mai“ (Wolfgang Kohlhaase) und „Unter der Milchstraße“ (Matthias Oberg). Er arbeitete unter anderem mit Andreas Dresen, Hans-Christian Schmid und Rainer Kaufmann. Im Jahr 2000 war Busch für „Zehn wahnsinnige Tage“ als bester Schauspieler für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Er macht Hörspiele und Hörbücher und gewann 2009 als Regisseur mit dem Kurzfilm „Edgar“ den Kurzfilmpreis ERSTE HILFE. 2016 war er für seine Rolle in „Er ist wieder da“ für den Deutschen Filmpreis nominiert. Seit 2005 betreut er die Schuljury 16+.