Offene Wunde deutscher Film

Dokumentarfilm | D 2017 | 116 Min

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Samstag, 25.11. um 21:15 Uhr in Kino 1

Nach »Verfluchte Liebe deutscher Film« legen Dominik Graf und Johannes F. Sievert nun eine weitere unterhaltsame Reise in die Steinbrüche einer anderen deutschen Filmgeschichte vor. Diesmal spüren sie dem Genrekino von 1945 bis heute nach. Sie entdecken Kunstwerke, großartige und weniger großartige Orgien der Geschmacklosigkeit und, besonders nach 1990, vor allem Fernsehfilme. Karl May-Western, Edgar Wallace-Filme, die so genannten Sittenfilme hatten alle großen Erfolg im Kino, doch man schämte sich für diesen fröhlichen Schund und vergaß ihn schnell wieder.

Die Autoren werfen einen genauen Blick auf die deutsche Filmgeschichte und die Brüche, die dazu führten, dass das Genrekino in Deutschland kaum ernst genommen wurde, auf das kritische Verhältnis der so genannten deutschen Autorenfilmer – Stichwort Oberhausener Manifest – zum deutschen Trivialfilm. Und wie im ersten Film zeigen sie jede Menge Filmausschnitte aus bekannten und unbekannten Werken und lassen zahlreiche Regisseure, Darsteller und Zeitzeugen, darunter Mario Adorf, Klaus Doldinger, Klaus Lemke, Wolfgang Petersen und nicht zuletzt Mike Wiedemann, zu Wort kommen.

Buch & Regie: Dominik Graf, Johannes F. Sievert ∫ Kamera: Hendrik A. Kley ∫ Schnitt: Patricia Testor ∫ Musik: Florian van Volxem, Sven Rossenbach ∫ Produzenten: J.F. Sievert, Jan Löffler ∫ Produktion: Augustin Film, Berlin, T 030-40393988, willkommen@augustinfilm.de

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