Das unmögliche Bild

Spielfilm | D/A 2016 | 70 Min

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Samstag, 25.11. um 14:30 Uhr in Kino 1

Im Wien der Nachkriegszeit dokumentiert die 13-jährige Johanna, durch Kinderlähmung ans Haus gefesselt, mit der 8 mm-Kamera das Leben ihrer Familie. »Papa hat immer gesagt man muss schnell sein, wenn man was sehen will. Weil alles verschwindet«, sagt Johanna, während sie eine tote Katze filmt. »Aber ich glaub das nicht. Ich glaub man muss nur lang genug hinschauen«. Wir erleben einen Haushalt voller Frauen – Johannas Vater ist früh verstorben – rund um die Großmutter Maria, die wöchentliche Kochklubs veranstaltet. Bloß gekocht wird nie …

Der Film weitet sich von der Familiengeschichte zur Momentaufnahme einer Zeit aus, in der sich die Geheimnisse um das Haus und die Großmutter nach und nach aufklären und zu überraschenden Wendungen führen. Auch ästhetisch entsteht durch die Familienfilm-Optik und das ungewöhnliche 4:3-Bildformat ein Sog, der die Zuschauer schnell vergessen lässt, dass sie sich im Jahr 2017 befinden. Für ihren ersten Langspielfilm wurde Regisseurin Sandra Wollner im April beim Film Festival Bozen, dem Partnerfestival des Kinofestes, mit dem Preis des Landes Südtirol für den besten Spielfilm ausgezeichnet.

Buch & Regie: Sandra Wollner ∫ Kamera: Timm Kröger ∫ Schnitt: Stephan Bechinger ∫ Musik: Joscha Eickel ∫ Darsteller: Jana McKinnon, Isabel Schmidt, Andrea Schramek, Alexander E. Fennon, Eva Linder, Mira Reisinger ∫ Produzentinnen: Andrea Hess, Anja Schmidt ∫ Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg, T 07141-969103, info@filmakademie.de ∫ facebook.com/theimpossiblepicture

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