Die Jurys des 27. Kinofestes Lünen

Jury HWG Drehbuchpreis und Berndt-Media-Preis

 

Jan Bonny

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Jan Bonny, geboren 1979, studierte von 2001 bis 2006 Regie an der KHM in Köln. Sein Familiendrama „Gegenüber“ (2007) lief in Cannes, auf der Berlinale und auf zahlreichen weiteren Festivals. Seine Filme (u.a. „Der Tod macht Engel aus uns allen“, 2013) gewannen Preise und Nominierungen beim Europäischen Filmpreis, den Kurzfi lmtagen Oberhausen, dem Grimme-Preis etc. Der Film „Single“ (2015, mit Alex Wissel) wurde im Mumok in Wien uraufgeführt. Darüber hinaus dreht Bonny Werbefilme und Musikvideos, zum Teil gemeinsam mit Sonja Heiss. Das Kinofest zeigt in diesem Jahr sein Drama „Über Barbarossaplatz“.

Therese Hämer

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Therese Hämer begann ihre Schauspielerlaufbahn 1990 an den Münchner Kammerspielen und wurde im gleichen Jahr von „Theater heute“ zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres gekürt. Sie spielte u.a. im LÜDIA-Gewinner „Wahrheit oder Pflicht“ (2005). Beim Kinofest war sie zudem mit „Ein Schnitzel für drei“ und „Trash Detective“ vertreten. Sie arbeitet mit Regisseuren wie Matti Geschonneck, Richard Huber, Wolfgang Murnberger und Lars Becker, ist in vielen TV Produktionen zu sehen und spielte zuletzt in dem italienischen Kinofilm „Fräulein“ von Caterina Carone, der aktuell in Italien im Kino läuft.

Micha Lewinsky

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Micha Lewinsky, geboren 1972, ist Drehbuchautor und Regisseur. Nach dem Kurzfi lm „Herr Goldstein“, der in Locarno mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnet wurde, folgte 2008 der lange Spielfi lm „Der Freund“, 2009 „Die Staatsbeamtin“ und 2016 „Nichts passiert“. Seine Filme wurden auf diversen Festivals auf der ganzen Welt gezeigt und prämiert, unter anderem in Montreal, Karlovy Vary, Chicago, Palm Springs und Shanghai. „Nichts passiert“ mit Devid Striesow in der Hauptrolle wurde 2015 auch mit dem Preis für das beste Drehbuch beim Kinofest Lünen ausgezeichnet.

 

Jury Filmmusikpreis

 

Florian Mischa Böder

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Geboren 1974 in Hannover, aufgewachsen in Deutschland und den USA. In der Jugend diverse Musik-und Theaterprojekte, Job als Barpianist. Von 1997 bis 2002 Studium an der KHM Köln. Erste Kurzfi lme als Autor und Regisseur. Nach dem Studium diverse Jobs als Fernsehregisseur. Seit 2005 freier Autor und Regisseur für die Bühne und die große Leinwand. Filme: „Die österreichische Methode“ (2006, im LÜDIA-Wettbewerb), „Nichts geht mehr“ (2008) und „Die Einsamkeit des Killers vor dem Schuss“ (2014, Uraufführung Piazza Grande in Locarno, im LÜDIA-Wettbewerb). Lebt und arbeitet in Köln und Wien.

Milena Fessmann

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Milena Fessmann ist DJ, Radiomoderatorin und, mit ihrer 1998 gegründeten Firma CINESONG, Musikberaterin für inzwischen über 150 Filme. Sie arbeitete u.a. mit Wim Wenders, Detlev Buck, Margarethe von Trotta und hatte auch für „Herbert“ (Lüdia-Gewinner 2015) von Thomas Stuber und „Tschick“ von Fatih Akin die Musikberatung übernommen. Sie gibt Seminare zum Thema „Music Supervising“ an der DFFB und der KHM. 2012 gründete sie die Sugar Town Filmproduktion. In Entwicklung ist eine Dokumentation über den Kölner Musikproduzenten Conny Plank, der u.a. mit Kraftwerk und den Eurythmics arbeitete.

Conrad Oleak

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Geboren 1977 in Potsdam, studierte Conrad Oleak ab 2003 Komposition und Medienmusik an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, wo er 2008 seinen Abschluss als Diplom-Komponist machte. Im gleichen Jahr gewann er außerdem die Score Competition auf dem Berlinale Talent Campus. Oleak arbeitet als freier Komponist, Orchester-Arrangeur und Musikproduzent. Zu seinen Filmmusiken gehören „Kalte Karibik“ (2010), „Fernes Land“ (2011) und „Die Frau hinter der Wand“, für den er 2013 in Lünen den Preis für die beste Filmmusik gewann. Außerdem schrieb er die Musik für die WDR-Serie „Rico und Oscar“ (2016).

 

Jury PERLE

 

Ulrike Franke

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Ulrike Franke, 1970 in Dortmund geboren, lebt und arbeitet in Witten. Seit 1995 realisiert sie gemeinsam mit Michael Loeken Dokumentarfilme. In den letzten Jahren entstanden außerdem Videoinstallationen, u. a. in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Bochum und der internationalen Theatergruppe „Rimini Protokoll“. Ihre Filme wurden im In- und Ausland mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (u.a. Best Film Award, Hot Docs Toronto; Best Film Award, One World, Prag; Grimme Preise; Deutsche Filmpreis- Nominierung). Das Kinofest zeigte „Losers and Winners“, „Arbeit Heimat Opel“ und zuletzt 2014 „Göttliche Lage“.

Michael Kupczyk

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Michael Kupczyk wurde 1971 in Lünen geboren. Nach seiner Ausbildung zum Maschinenbautechniker holte er das Abitur nach und studierte Geschichts- und Politikwissenschaften an der Ruhr-Universität-Bochum, von 1998 bis 2004 dann an der Fachhochschule Dortmund im Studiengang Film/Fernsehen. Sein Debütfi lm „Diamantenhochzeit“ (2009) ist eine Koproduktion der Kölner Produktionsfirma aquafilm und des ZDF – Das kleine Fernsehspiel. Michael Kupczyk ist ist als freier Mitarbeiter beim WDR sowie als Regisseur, Autor und Kameramann bei freien Film- & TV-Produktionen tätig.

Dr. Mirela Oktrova

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Dr. Mirela Oktrova studierte Sprach- und Kunstwissenschaft in Albanien sowie Psychologie-, Geschichte und Medienwissenschaften in Deutschland und promovierte über Vergleichende Ästhetik. Sie war als Dozentin an der Kunstakademie in Tirana, als Journalistin bei der Deutschen Welle und Deutschen Presseagentur tätig, hat für heimische und regionale Medien geschrieben, diverse Studien veröffentlicht und leitete zehn Jahre lang das albanische Fernsehen. Sie ist Dozentin für Medienmanagement an der Universität von Tirana sowie künstlerische Direktorin des DEA International Film Festival in Albanien.