Kinofest Lünen

Seit seiner Gründung 1990 versteht sich das Kinofest Lünen als „Fest für deutsche Filme“. Immer im November werden an vier Tagen in der Lippestadt am östlichen Rand des Ruhrgebietes neue deutsche Filme gezeigt. Das Kinofest Lünen ist ein Publikumsfestival und gleichzeitig ein kleiner, intimer in der deutschen Filmszene sehr geschätzter Treffpunkt der Branche.

Während der vier Kinofesttage werden rund 50 kurze und lange, dokumentarische und fiktionale Filme gezeigt. In den letzten Jahren konnte das Kinofest durchschnittlich acht bis neuntausend Besucher aus Lünen und dem Umland begrüßen.

Das Kinofest Lünen ist ein Publikumsfestival. Das Publikum entscheidet mit seiner Stimme welcher Film, die „Lüdia“, die „Rakete“ und die Kurzfilmpreise „Erste Hilfe“ und „Erster Gang“ bekommt.

Veranstalter des Kinofestes Lünen ist der gemeinnützige Verein PRO Lünen. Die gut 100 Mitglieder sind Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler und angestellte Führungskräfte von Lüner Unternehmen. Pro Lünen begreift sich als Netzwerk zum Wohle der Stadt und engagiert sich in der Wirtschafts- und Kulturförderung.

Förderer des Kinofestes sind die Filmstiftung NRW und die Sparkasse Lünen. Premiumsponsoren sind die Stadt Lünen sowie die Stadtwerke Lünen. Neben diversen Großsponsoren beteiligen sich unzählige Lüner Unternehmer und Bürger mit Geld- und Sachbeiträgen.

Von 1990 bis 2004 haben Elfriede Schmitt und Ute Teigler in Zusammenarbeit mit dem Kinobetreiber Gerd Politt das Kinofest geleitet.

Seit dem Kinofestjahr 2005 leiten Michael Wiedemann und Kathrin Bessert das Kinofest. Die enge Beziehung zur Region gründet sich bei Michael Wiedemann auf seine frühere Tätigkeit als Filmproduzent, so u.a. auch der „Ruhrgebietsklassiker“: Theo gegen den Rest der Welt und Die Heartbreakers und seine langjährige Tätigkeit im Bereich der nordrhein-westfälischen Filmförderung. Kathrin Bessert war lange Mitarbeiterin bei Anja Dihrberg Casting, arbeitet jetzt als freie Casterin und ist Mitbegründerin des Berliner Independent Festivals „Around the World in 14 Films“.