25 Jahre Kinofest Lünen – Das beliebte Publikumsfestival feiert den deutschsprachigen Film mit vielen Gästen

Seit 25 Jahren wird Lünen im November zur Hochburg des deutschsprachigen Films. Mit einem Publikum, das für ebenso anregenden wie unterhaltsamen Film brennt und einer Filmbranche, die den Ort für unkomplizierte Begegnungen mit den Zuschauern schätzt.

Im Laufe der Jahre kamen Stars wie Nina Petri, Joachim Król, Klaus J. Behrendt, Dominik Graf, Katja Riemann, Rolf Zacher, Peter Lohmeyer, Kai Wiesinger, Otto Sander, Maria Schrader, Caroline Link, Daniel Brühl, Wim Wenders, Fatih Akin, Hannah Herzsprung, Juliane Köhler, Waldemar Kobus und Margarita Broich nach Lünen und die Liste wird sich weiter fortschreiben.

Tom Tykwer beschrieb die Besonderheit des Festivals in der westfälischen Provinz einmal so: „Lünen ist einzigartig, weil es eisern an Kino mit lokaler Identität glaubt. Die zentral ist für Filme, die uns etwas über die Welt vermitteln.“ 

Die Festivalleitung – Michael Wiedemann und Kathrin Bessert – hat doppelten Grund zum Feiern, für sie ist es die 10. Ausgabe.

Kinofest Lünen 2014 — das sind 54 aktuelle Filme, die zu einer Reise von Berlin über Skandinavien, Palästina und Afrika nach Mexiko und zurück in den Pott einladen. Am 16. November warten 12 Filmpreise im Wert von 39.500 Euro auf die Preisträger und Preisträgerinnen. Hauptpreis ist der mit 10.000 Euro dotierte Regie-Nachwuchspreis LÜDIA.

Festivaleröffnung

Mit Edward Berger, Regisseur des Eröffnungsfilms JACK kehrt ein LÜDIA-Preisträger zum Kinofest zurück. 1998 wurde sein Spielfilm „Gomez – Kopf oder Zahl“ ausgezeichnet. Sein neuer Film JACK lief in diesem Jahr als deutscher Beitrag im Berlinale-Wettbewerb. Berger erzählt geradlinig und ungeschönt aus der Perspektive eines Jungen, der durch die Umstände gezwungen wird, früh erwachsen zu werden.

Festivaltrailer

Zum Geburtstag gratulieren der Berliner Filmemacher Axel Ranisch und seine Oma Ruth Bickelhaupt schon einmal vorab, der neue Festivaltrailer stammt von Ranisch. Den Lünern ist er durch seine Filme DICKE MÄDCHEN, ICH FÜHL‘ MICH DISCO und den vorherigen Festivaltrailer bestens bekannt.  Nach Ruths Bickelhaupts Gratulation folgt ein Querschnitt durch die Trailer der vergangenen Jahre. Prösterchen!

LÜDIA – Wettbewerb für Regie-Nachwuchs

Seit 1997 zeichnet der Publikumspreis LÜDIA deutschsprachige Langfilme von Nachwuchs-Filmemachern aus. In diesem Jahr gehen 7 Spielfilme und 3 Dokumentarfilme ins Rennen um 10.000 Euro, darunter mit YOUNG AND WILD  ein Regisseur aus Unna oder mit Benedikt Kubys DER BAUER BLEIBST DU der bislang älteste Kinofest-Debütant.

DIE EINSAMKEIT DES KILLERS VOR DEM SCHUSS (Florian Mischa Böder)

Koralnik ist Auftragskiller im offiziellen Auftrag der EU. Alles wäre perfekt, wenn er nur nicht seit acht Jahren auf seinen ersten Auftrag warten würde. Eine schwarze Tragikomödie über einen Profikiller in der Sinnkrise. In den Hauptrollen: Benno Fürmann und Mavie Hörbiger.

FAMILENFIEBER (Nico Sommer)

Es hätte alles so schön sein können: Maja und Uwe werden von ihrer Tochter Alina an den Berliner Stadtrand geladen, damit sie endlich die Familie von deren Freund Nico kennenlernen. Doch das Treffen hält für die Erwachsenen eine unangenehme Enthüllung parat. Nico Sommer arbeitete ohne fertiges Drehbuch und setzte auf seine grandiosen Darsteller, darunter Kathrin Waligura, Peter Trabner, Jörg Witte u.a.

HIGH PERFORMANCE — MANDARINEN LÜGEN NICHT (Johanna Moder)

Rudi ist Anzugträger, Daniel fährt Fahrrad. So verschieden die beiden Brüder sind, interessieren sie sich doch für dieselbe Frau. Aus unterschiedlichen Gründen, wie sich für Nora bald herausstellt. Johann Moder ist eine im besten Sinne wienerisch-bissige Komödie gelungen.

LIEBE MICH! (Philipp Eichholtz)

Sarah macht es ihrer Umwelt nicht leicht. Auf der Suche nach möglichst bedingungsloser Liebe und einem selbstbestimmten Leben verprellt die junge Frau ihre Freunde, zofft sich mit ihrem Vater und setzt eine aufkeimende Beziehung gleich wieder aufs Spiel. Eine sperrige Heldin, die immer kämpft und sich dabei selbst im Weg steht, umgeben von Filmfiguren, so launisch und vielgesichtig wie die Stadt Berlin. Mit Lili Meinhardt, Peter Trabner und Axel Ranisch.

LOS ANGELES (Damian John Harper) 

Mateo (17) bereitet sich darauf vor, nach Los Angeles auszuwandern, um seine Familie im Süden Mexikos zu unterstützen. Doch zuvor verlangt der Anführer der örtlichen Gang, dass Mateo einen Mord begeht. First-Steps-Preisträger Damian John Harper breitet dieses Verhängnis in eindringlichen Bildern aus und verdichtet sie zu einer modernen Tragödie von antiker Wucht.

YOUNG AND WILD (Felix Maxim Eller)

„Fear and Loathing“ in Westfalen: Drei Freunde haben soeben ihr Abitur bestanden (oder behaupten es zumindest) und wollen ein letztes Wochenende miteinander verbringen, bevor der Ernst des Lebens mit Studium oder Maloche losgeht. Felix Maxim Eller (er stammt aus Unna) – beleuchtet in Personalunion als Autor, Regisseur, Produzent, Kameramann und Cutter – die verrückten Folgen des Heranwachsens.

ZERRUMPELT HERZ (Timm Kröger)

1929. Der Musiklehrer Paul hat einen Brief von seinem Freund Otto erhalten, einem jungen, talentierten Komponisten, der von Berlin in eine einsame Waldhütte gezogen ist, der Stille wegen. Doch als Paul mit seiner Frau Anna und seinem Kollegen Wilhelm (auf dessen realen Tagebuch-aufzeichnungen der Film beruht) in der Hütte ankommen, ist Otto verschwunden. Eine rätselhafte, traumähnliche Geschichte über Genie und Wahnsinn, über Musik und Töne, über die Kraft der Natur und die menschliche Psyche.

DER BAUER BLEIBST DU (Benedikt Kuby)

Benedikt Kubys Dokumentarfilm erzählt vom 82-jährigen Heinz Wanner, der seinen Bergbauernhof in Tirol alleine bewirtschaftet. Seit 1620 gehört er seiner Familie. Weil Heinz keine Kinder hat, soll nun der junge Nachbarssohn den Hof übernehmen. Ein berührender Film über einen Generationenwechsel.

DIE MENSCHENLIEBE (Maximilian Haslberger)

Jochen Neumann kann es einfach nicht lassen. Immer wieder wartet er auf die Prostituierte, in die er sich bei einem seiner Bordellbesuche verliebt hat. Behindert oder nicht, er hat deswegen schon Ärger mit der Polizei bekommen. Aber in seiner Welt ist seine Sehnsucht oberstes Gesetz. Behinderte und Sexualität, das ist immer noch ein Thema, vor dem die Gesellschaft die Augen verschließt. Dagegen kämpft Haslbergers Dokumentarfilm eindrucksvoll an. Und wenn die Wirklichkeit versagt, hilft die Fiktion ihr auf die Sprünge.

WIENER ECKE MANTEUFFEL (Florian Schewe)

Wiener – Ecke Manteuffel, dort in Berlin begann vor 22 Jahren die Liebesgeschichte von Pat und Dijana. Florian Schewe begleitete das Paar drei Jahre lang. Scheint der erste Blick auf das an HIV erkrankte Paar verstörend und hoffnungslos, gelingt es Schewe im Verlauf des Films, die wunderbare Zuneigung ohne jede Beschönigung erlebbar zu machen.

Fünf weitere Preise warten auf die LÜDIA-Filme:

Die  Jury 16+ vergibt den Schüler-Filmpreis des Kreises Unna 16+ in Höhe von 2.500 Euro. Die Preise für die Beste Filmmusik, das Beste Drehbuch und der von Hans W. Geißendörffer neu gestiftete Preis 60+ sind mit jeweils 2.500 Euro dotiert. In der Filmmusikpreis-Jury  entscheiden Jörg Gerle (Journalist), Karim Sebastian Elias (Preisträger 2013) und Peter Timm (Regisseur). In der ersten Jury 60+ entscheiden Sabine Brandi (Journalistin), Gerd Haag (Produzent) und An-Dorte Braker (Casting-Agentin). Die Jury des Drehbuchpreises ist mit Sabine Holtgreve (NDR), Waldemar Kobus (Schauspieler) und Hans Kohl (Goethe Institut) besetzt. Sie vergibt auch den Berndt-Media-Preis für den besten Filmtitel, der Marketingleistungen im Rahmen des Berndt-Media-Verlages in Höhe von 7.500 Euro beinhaltet.

Die Perle – Preis für Frauen in der Filmbranche wird in der Kategorie Regie für ausgewählte Filme aus dem Festivalprogramm ausgelobt, er ist gestiftet vom Lüner „Netzwerk Frau e.V.“ und dotiert mit 1.800 Euro. Jury: Antonella Arseni (Bozner Filmtage), Britta Imdahl (Schauspiel-Agentin), Erica von Moeller (Regisseurin).

 

ERSTE HILFE & ERSTER GANG

Die Kurzfilmwettbewerbe

Animierte Wollfäden, klassischer Zeichentrick, Performance, intensive Dokumentarfilme, hochkarätig besetzte Spielfilme – die kurze Form schöpft aus dem Vollen und ist Seismograph, wohin es mit dem Kinofilm in den nächsten Jahren geht. Robert Gwisdek inszeniert und spielt in CIRCUIT einen Elektriker, der sich in einem Alptraum wieder findet. In dem atmosphärischen Kammerspiel ERLEDIGUNG EINER SACHE von Dustin Loose (nach einer Geschichte von Håkan Nesser) sind Nina Petri und Ludwig Trepte zu sehen. Florian Ross konnte für seinen Spielfilm DAS GEWEHR über einen suizidgefährdeten Mann unter anderen Till Schweiger gewinnen.

Insgesamt treten zehn kurze Filme für die Erste Hilfe und fünf mittellange Filme für den Ersten Gang an, beide Publikums-Preise sind mit 1.600 Euro dotiert.

 

RAKETE – Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

Kinderträume werden wahr in den Filmen des RAKETE-Wettbewerbs. Pupspulver – wer braucht das nicht? Und wer würde nicht alles daran setzen, eine trauernde Giraffe zu retten? 3.000 Euro warten auf den beliebtesten Kinderfilm. Außerdem vergibt die Jury 10+ den Schüler-Filmpreis des Kreises Unna 10+, dotiert mit 2.500 Euro.

GIRAFFADA (Raní Massalha)

Ziad verbringt seine Tage am liebsten im Zoo und ku?mmert sich liebevoll um die beiden Giraffen. Sein Vater ist Tierarzt des Zoos, in der West Bank. Unter widrigen Bedingungen versucht er die Tiere bestmöglich zu versorgen. Dann stirbt eine der beiden Giraffen bei einem Raketenangriff.

JACK (Edward Berger)

Jack ist 10 Jahre alt und noch nicht lange im Heim. Es ist Sommer. Die Vorfreude auf die Ferien ist groß. Doch am letzten Schultag wird er nicht abgeholt. Seine Mutter Sanna (26) ruft an und vertröstet ihn. Ein Film über die Reise eines Jungen, der früh gelernt hat Verantwortung zu übernehmen.

QUATSCH UND DIE NASENBÄRBANDE (Veit Helmer)

Etwas Besonderes? Das wollen sie in Bollersdorf nicht sein. Hier wohnt Otto Normalverbraucher neben Familie Nullachtfünfzehn. Ein idealer Ort für Konsumforscher, um neue Produkte für den Weltmarkt zu testen…
Filmspaß für die ganze Familie mit tollen Darstellern: Fritzi Haberlandt, Margarita Broich, Fabian Busch, Alexander Scheer uvm.

DOKTOR PROKTORS PUPSPULVER (Arild Fröhlich)

Welches Kind würde nicht davon träumen, eine lustige Erfindung wie Pupspulver in die Hände zu bekommen? Man nimmt davon nur ein bisschen ein und schon fliegt man, angetrieben durch die austretenden Gase, durch die Gegend. Der Film nach einem Bestseller des Norwegers Jo Nesbø erzählt von echter Freundschaft.

 

Extra: Lünen-Premieren

Die Reihe präsentiert 12 aktuelle Kinofilme, die noch nicht in Lünen zu sehen waren und beschert ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern.

Eine Reise mit Freunden endet so ganz anders als erwartet – Florian David Fitz, Jürgen Vogel und Hannelore Elsner sind in Christian Züberts HIN UND WEG zu sehen.

Dominik Graf, Stargast des vergangenen Jahres, ist mit seinem preisgekrönten Schiller-Film DIE GELIEBTEN SCHWESTERN vertreten.

Carmen Tartarottis Dokumentarfilm WIR KÖNNEN NICHT DEN HELLEN HIMMEL TRÄUMEN porträtiert zwei Dominikanerschwestern, die teils sehr weltliche Probleme umtreiben.

Der israelischen Regisseurin Vanessa Lapa gelingt mit DER ANSTÄNDIGE ein Annäherung an Heinrich Himmler, die auf Material fusst, das 60 Jahre lang als verschollen galt.

Außerdem zu sehen: BESTEFREUNDE von Jonas Grosch & Carlos Val; WIEDERSEHEN MIT BRUNDIBAR von Douglas Wolfsperger, GÖTTLICHE LAGE von Ulrike Franke & Michael Loeken, SCHÖNEFELD BOULEVARD  von Sylke Enders, EIN GESCHENK DER GÖTTER von Oliver Haffner, PATONG GIRL von Susanna Salonen, LÜGEN UND ANDERE WAHRHEITEN von Vanessa Jopp und PHOENIX von Christian Petzold.

 

Extra: Musik

Die große Zahl beeindruckender Dokumentarfilme, die sich mit Musik und Musikern beschäftigen, ist Anlass für das Extra: Musik. JOURNEY TO JAH von Noël Dernesch & Moritz Springer begleitet 7 Jahre lang die europäischen Reggae-Größen Gentleman und Alborosie auf der Suche nach Authentizität jenseits der westlichen Konsumgesellschaften im Land
von Rastafari und Reggae: Jamaika.

Malte Ludin begibt sich in D.U.D.A! auf die Spuren von Werner Pirchner. Der Komponist schrieb für Jazzmusiker wie für klassische Orchester. Jean-Luc Godard nutzte seine Stücke in „Nouvelle Vague“. Freunde, Fans, Förderer wie André Heller, Josef Hader oder Tobias Moretti erzählen von ihren Begegnungen mit dem Meister,der sie wie kein anderer inspiriert und beflügelt hat.

 

Extra: Fernsehen & Auftakt

Das Kinofest setzt seine Reihe mit „Vorpremieren“ von Fernsehfilmen fort, die das Lüner Publikum vor der Fernsehausstrahlung sehen kann. Der diesjährige Film, ein Dortmund-TATORT, spielt gleich um die Ecke
von Lünen. In ihrem 5. Fall – „Hydra“ – müssen die Dortmunder Kommissare den Mord an einem Neonazi aufklären.

Jan Georg Schütte ist mit seinen Filmen „Swinger Club“, „Die Glücklichen“, „Leg ihn um – Ein Familienfest!“ Stammgast beim Kinofest. In seinem neuen Film ALTERSGLÜHEN bleibt er seinem Arbeitsprinzip Improvisation treu, treibt es gar auf die Spitze mit 13 großen Schauspielern, 18 Kameras und keinem Drehbuch: 13 lebenserfahrene Menschen begeben sich auf Partnersuche. Darunter Senta Berger, Mario Adorf, Michael Gwisdek, Angela Winkler, uvm.

ALTERSGLÜHEN ist als „Auftakt“ am 12. November in Lünen zu sehen und beginnt um 19.15 Uhr – eine Stunde vor der Ausstrahlung in der ARD!

 

Extra: Eine Welt

Der Kinodokumentarfilm SÜSSES GIFT – HILFE ALS GESCHÄFT von Peter Heller beleuchtet das Für und Wider finanzieller Entwicklungshilfe für den afrikanischen Kontinent.

DER BAUER UND SEIN PRINZ von Bertram Verhaag zeigt einen Prinzen, der die Vision hat, die Welt auf ökologischer Basis zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen. Dieses Ziel verfolgt Prinz Charles mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson schon seit 30 Jahren.

Beide Filme zeigt das Kinofest gemeinsam mit LIGA, der Lüner Initiative gegen Globale Armut.

 

Extra: Foto

Das Düsseldorfer Künstlerpaar Hilla und Bernd Becher wurde weltweit bekannt mit seinen nüchternen, schwarzweißen Fotoserien, von denen sie viele auch im Ruhrgebiet fotografierten. Marianna Kapfer: DIE FOTOGRAFEN BERND UND HILLA BECHER.

In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt dokumentiert. Dabei war er Zeuge von internationalen Konflikten, Kriegen, von Hungersnöten und Leid. Seine Fotoreportagen haben unseren Blick auf die Welt geformt. Der in Cannes gefeierte und preisgekrönte Film DAS SALZ DER ERDE präsentiert Salgados Leben und Arbeit aus der Perspektive seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater oft mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.

 

Extra: Sonntags-Matinee

Andreas Prochaska gelingt mit seiner Bestseller-Verfilmung DAS FINSTERE TAL eine großartige Mischung aus Heimatfilm und Western. In einem entlegenen Teil Österreichs befreit Ende des 19. Jh. ein Amerikaner ein düsteres Alpendorf von der Herrschaft des Patriarchen. Der „Spiegel“ resümmiert: „Selten hat deutschsprachiges Genrekino so
gut ausgesehen. Und so gewaltig.“ Den mit Sam Riley, Paula Beer, Tobias Moretti, Clemens Schick, Florian Brückner und Hans-Michael Rehberg besetzten Film zeigt das Kinofest in der beliebten Sonntags-Matinee.

 

Abschlußgala

Die Jubiläums-Abschlussgala mit Preisverleihung findet im Heinz-Hilpert-Theater statt. Im Anschluß steht DIE MAMBA auf dem Programm, der neue Film von Ali Samadi Ahadi („Salami Aleikum“). „Die Mamba“ ist ein internationaler Top-Terrorist. Ein tödlicher Nahkämpfer, Sprengstoffexperte und ein Meister der Täuschung. Hossein Sarivi dagegen ist Geräuschdesigner in einer Keksfabrik. Nur eins verbindet sie: Sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Herrlich: Christoph Maria Herbst als CIA-Sonderermittler Carl Bronski.

Anschließend wird im Hansesaal gefeiert, mit westfälischem Buffet und dem US-amerikanischen DJ MC Herkert.

 

Festivalkino: Cineworld Lünen, Im Hagen 3, 44532 Lünen

Ticket-Vorverkauf: Ab 22. Oktober an der Kinokasse der Cineworld Lünen, telefonisch unter 01805 — 24 63 96 oder online über die Kinofest-Website www.kinofest-luenen.de und www.cineworld-luenen.de

Pressekontakt: Stefanie Görtz, presse@kinofest-luenen.de, 0170-2037198