Das Kinofest Lünen wird 18! Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!
Erfolgreiche Präsentation des Kinofestes auf der
Berlinale 2008 Rolf Zacher signierte für die EINDRÜCKE – den neuen Lüner „Walk of Fame“
Am Montag, den 11. Februar.2008, lud das Kinofest Lünen zur traditionellen Präsentation der Siegerfilme im Rahmen der Berliner Filmfestspiele ein. Zur Vorführung kamen die beiden Hauptdarsteller Klaus J. Behrendt und Christoph Maria Herbst, der Regisseur Daniel Walta sowie der Produzent Thomas Schmidt. Der LÜDIA-Preisträgerfilm „Jakobs Bruder“, der im Kino in den Hackeschen Höfen gezeigt wurde, begeisterte das Berliner Publikum auf Anhieb.
Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßten zuvor Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick und Kinofestleiter Mike Wiedemann die Gäste. Unter ihnen war auch
Günter Lamprecht, dessen eindrucksvolle Lesung zum Kinofestauftakt 2007 vielen Besuchern in bester Erinnerung geblieben ist.
Mike Wiedemann und die stellvertretende Kinofestleiterin Kathrin Bessert hießen außerdem Reto Caffi mit seinem „Erster Gang“-Preisträgerfilm „Auf der Strecke“ sowie Nico Zingelmann mit dem Film „15 Minuten Wahrheit“, Preisträger des „Erste Hilfe“-Preises, willkommen.
Im Anschluss an die Filmpräsentationen fand in der OXYMORON-Bar wieder die alljährliche Kinofestparty statt. Neben den Schauspielern und Teammitgliedern der gezeigten Filme fanden sich auch einige Lüner Stammgäste ein. Darunter auch die Schauspieler Charly Hübner und Rolf Zacher. So bot sich die Gelegenheit, Rolf Zacher zu animieren, endlich die weiße Platte zu signieren, die als Vorlage für den in der Lüner Fußgängerzone geplanten EINDRUCK Nr. 2. dient.
JAKOBS BRUDER und 15 MINUTEN WAHRHEIT werden in San Francisco und Berlin präsentiert
BERLIN AND BEYOND, das am 10. Januar 2008 beginnende wichtigste Festival des deutschsprachigen Films in den USA, wird am Sonntag, den 13. Januar 2008, im legendären CASTRO-Theatre in San Francisco diese beiden Preisträgerfilme des 18. Kinofestes Lünen 2007 präsentieren. Aufgrund der langjährigen freundschaftlichen Beziehung zwischen der Festivalleiterin Ingrid Eggers vom Goethe-Institut, San Francisco, und der Kinofestleitung Lünen kommt es auch in diesem Jahr wieder zu der traditionellen Begegnung von deutschen Filmemachern mit dem interessierten Publikum der Stadt am Pazifik.
Vier Wochen später ist das Kinofest Lünen mit seinen Preisträgern in Berlin zu Gast. Hier kommt es parallel zum wichtigen A-Filmfestival BERLINALE am Montag, den 11. Februar 2008, zur Präsentation der Preisträgerfilme im Kino Hackesche Höfe. Um 20.00 Uhr werden in Anwesenheit der Filmemacher der LÜDIA-Preisrträger JAKOBS BRUDER von Daniel Walta, der Preisträger des Kurzfilmpreises Erste Hilfe: 15 MINUTEN WAHRHEIT von Nico Zingelmann und der Preisträger des Kurzfilmpreises Erster Gang: AUF DER STRECKE von Reto Caffi gezeigt.
Lünen, 20. November 2007 18. Kinofest Lünen schließt mit Besucherplus ab
"Lünen ist die Härte"
Das Kinofest Lünen feierte seine Volljährigkeit mit einem rundherum gelungenen Festival. Rund 7.700 Besucher und damit mehr als je zuvor fanden in den vier Tagen des Festivals den Weg in die Kinosäle. Besonders beliebt waren die teils in mehreren Vorstellungen ausverkauften Filme „Die drei Räuber“, „Jakobs Bruder“ und „Wir sagen Du! Schatz“, der allein bei der Eröffnungsgala auf knapp 800 begeisterte Zuschauer traf.
Trotz des Eisenbahnstreiks fand nicht nur das Publikum den Weg nach Lünen, auch die meisten der angesagten Gäste stellten ihre Arbeiten beim Kinofest persönlich vor. Dazu gehörten Jazz-Legende Billy Cobham, Tanja Schleiff, Anke Sevenich, Maren Eggert und ein großer Teil des Teams von Dominik Grafs „Das Gelübde“, Marc Meyer, Regisseur des gerade gestarteten „Wir sagen Du! Schatz“, mit fast allen Darstellern des Films, einschließlich der Hauptdarsteller Samuel Finzi und Nina Kronjäger, Waldemar Kobus, der gleich in vier verschiedenen Filmen im Programm spielte, Peter Timm, Martin Todsharow, Katharina Wackernagel und viele andere.
Besonderen Beifall fand bei der Preisverleihung am 18. November die Ankündigung der Sponsoren des Filmmusikpreises, Andrea und Jürgen Skok, den Preis auch in Zukunft bereitzustellen. Erster Gewinner des Filmmusikpreises war Thomas Mehlhorn für die Musik zu „Blindflug“ von Ben von Grafenstein.
„Am einen Ende des Kinos Schauspieler und Crew von ‚Das Gelübde‘ im gestopft vollen Saal, am anderen Ende Billy Cobham, der vor der Präsentation von Mika Kaurismäkis neuem Film ‚Sonic Mirror‘ ein spontanes Solo im Kinosaal trommelt, das ist Lünen“, fasst Festivalleiter Michael Wiedemann zufrieden zusammen. „Was uns besonders freut“, ergänzt seine Stellvertreterin Kathrin Bessert, „ist, dass so viele Filmemacher sich in Lünen offensichtlich wohl fühlen, das Lüner Publikum loben und die familiäre Atmosphäre, in der sie leicht Kontakte knüpfen können.“
Am 11. Februar 2008 zeigt das Kinofest im Rahmen der Berlinale im Filmtheater in den Hackeschen Höfen die Preisträgerfilme „Jakobs Bruder“, ein Erstlingsfilm des jungen Regisseurs Daniel Walta, sowie die Kurzfilmgewinner „Auf der Strecke“ von Reto Caffi und „15 Minuten Wahrheit“ von Nico Zingelmann.
Das 19. Kinofest Lünen findet vom 13. bis 16. November 2008 statt.
Lünen, 18. November 2007 Die Preisträger
Preisverleihung 18. November 2007, 17 Uhr, in der Cineworld Lünen
Die Lüdia geht an:
Jakobs Bruder, Daniel Walta, 2007
(Produktion: Thomas Schmidt Film- und TV Produktionsgesellschaft / NDR)
Die Lüdia ist eine Bronzestatue und dotiert mit 10.000 Euro plus
Untertitelung des Gewinnerfilms, Förderung im Auslandsvertrieb und
Präsentation auf dem Partnerfestival 13. Berlin and Beyond im
Januar 2008 in San Francisco. Die Lüdia ist ein Publikumspreis.
Der Preis für die beste Filmmusik geht an:
Thomas Mehlhorn für Blindflug, Ben von Grafenstein, 2007
(Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg / HR / ARTE)
Der Preis für die beste Filmmusik ist dotiert mit 2.500 Euro, gestiftet
von Jürgen und Andrea Skok, und wird erstmals vergeben.
Begründung:
Thomas Mehlhorn gelingt in der Tragikomödie Blindflug eine
stimmige Collage aus Score, Singer/Songwriter und Klassik, die sich in
ihrer Verschiedenheit hervorragend ergänzen. In den emotionalen
Situationen verfällt der Film nicht in triviale Sentimentalität.
Vielmehr hält er die Balance zwischen Situationskomik und Melancholie.
Die Gefühle der Protagonisten werden durch die kompositorischen Elemente
behutsam getragen.
Die Jury:
Jörg Gerle, Journalist
Peter Timm, Regisseur
Martin Todsharow, Filmkomponist
Die Rakete für den besten Kinderfilm geht an:
Rennschwein Rudi Rüssel 2, Peter Timm, 2007
(Produktion: Relevant Film Produktion / WDR / Senator Film Produktion)
Die Rakete ist eine gläserne Skulptur und dotiert mit 3.000 Euro,
gestiftet von Lüner Familien. Die Rakete ist ein Publikumspreis.
Der Kurzfilmpreis Erste Hilfe für einen Kurzfilm unter 20
Minuten geht an:
Der Kurzfilmpreis Erste Hilfe wird verliehen an einen Kurzfilm
mit einer Länge von unter 20 Minuten und ist dotiert mit 1.600 Euro,
gestiftet von Lüner Apotheken, plus Untertitelung des Gewinnerfilms,
gesponsert von Holland Subtitling und German Films, und Präsentation auf
dem Partnerfestival 13. Berlin and Beyond im Januar 2008 in
San Francisco. Der Kurzfilmpreis „Erste Hilfe“ ist ein Publikumspreis.
Der Kurzfilmpreis Erster Gang für einen Kurzfilm über
20 Minuten geht an:
Auf der Strecke, Reto Caffi, D/CH 2007, 30 min
(Produktion: KHM Kunsthochschule für Medien / Blush Films / Schweizer Fernsehen)
Der Kurzfilmpreis Erster Gang wird verliehen an einen Kurzfilm
mit einer Länge von über 20 Minuten und ist dotiert mit 1.600 Euro,
gestiftet von Lüner Gastronomen. Der Kurzfilmpreis Erster Gang
ist ein Publikumspreis.
Der Berndt-Media-Preis für den besten Filmtitel geht an:
Der Weiße mit dem Schwarzbrot, Jonas Grosch, 2007
(Produktion: Doni Doni Film, Berlin)
Der Berndt-Media-Preis ist dotiert mit Marketingleistungen im Wert von
5.000 Euro, gestiftet vom Bochumer Berndt-Media-Verlag.
Die Jury:
Oliver Baumgarten (SCHNITT, Köln)
Stefan Limbach (FSL Filmproduktion, Frankfurt/M.)
Joachim Ortmanns (Lichtblick Film- und Fernsehproduktion, Köln)
Der Schüler-Filmpreis des Kreises Unna 16+ geht an:
Wir sagen Du! Schatz, Marc Meyer, 2006
Der Schüler-Filmpreis 16+ ist dotiert mit 2.500 Euro, gestiftet von
Landrat Michael Makiolla, und wird von einer Jury aus Schülern aus dem
Kreis Unna im Alter von 16 Jahren und aufwärts an einen Film aus dem
Wettbewerb um die Lüdia verliehen.
Die Jury:
Florian Edenhofer, Karla Presch, Yvonne Protzek, Jana Schmälzger, Carl-Heinz Scholten, Jan Wosnitza
Mentor der Jury: Fabian Busch.
Schüler-Filmpreis des Kreises Unna 10+
Herr Bello, Ben Verbong, 2007
Der Schüler-Filmpreis 10+ ist dotiert mit 2.500 Euro, gestiftet von
Landrat Michael Makiolla, und wird von einer Jury aus Schülern aus dem
Kreis Unna im Alter zwischen 10 und 15 Jahren an einen Film aus dem
Wettbewerb um die Rakete verliehen.
Die Jury:
Leonie Ernste, Lena Holtsträter, Tatjana Hubert, Max Milas, Jessica Neumann, Paul Schulz-Gahmen
Mentorin der Jury: Julia Schmidt.
Der Zukunftspreis geht an:
TRUST.Wohltat, Eicke Bettinga, 2007, 60 min
(Produktion: kamitz.filmproduktion, Berlin)
Da sich auffällig viele der eingesandten Filme mit dem Themenbereich
Gesellschaft und Zukunft beschäftigen, wurde in diesem Jahr ein Programm
mit acht Filmen zu dem Thema zusammengestellt. Der Preis geht an den
Film mit der überzeugendsten Zukunftsvision und ist dotiert mit 1.000
Euro, gestiftet von Britta Imdahl, Wally Ahrweiler (Schauspieleragentinnen)
und Brit Possardt (Produzentin), die gleichzeitig die Jury bilden. Der
Zukunftspreis wird einmalig in 2007 verliehen.
Begründung:
Dem Regisseur Eicke Bettinga ist es stilsicher gelungen, innerhalb von 60 Minuten eine Liebesgeschichte mit den Mitteln des Science Fiction-Genres komplex und stilsicher zu erzählen. Die Jury überzeugte die darstellerische Kraft der Protagonisten im gleichen Maße wie die herausragende Kamera und Ausstattung, die mit großer Sicherheit die Bilder in der heutigen Zeit verankerten.
Der Preis für den besten Sportfilm geht an:
Projekt Gold, Winfried Oelsner, 2007
(Produktion: FSL Filmproduktion, Frankfurt/M.)
Der Preis für den besten Sportfilm ist ein Publikumspreis, der in Zusammenarbeit mit den Ruhr Nachrichten verliehen wird. Er wurde aus den vom Publikum für je 1 Euro erworbenen Stimmkarten ermittelt. Insgesamt wurden 360 Karten abgegeben, die Ruhr Nachrichten stocken das Preisgeld auf 500,- Euro auf. Der Preis für den besten Sportfilm wird einmalig in 2007 verliehen.
Lünen, 14. November 2007 Lünen eröffnet mit „Wir sagen Du! Schatz“
Zum 18. Geburtstag eröffnet das Kinofest Lünen (15.-18. November 2007) mit der Komödie „Wir sagen Du! Schatz“ von Marc Meyer. Als Gäste werden erwartet: Marc Meyer, die Darsteller Samuel Finzi, Nina Kronjäger, Margot Nagel und Harald Warmbrunn, Filmmusikkomponist Christian Biegai und Produzent Faysal Omer von Miko-Film.
53 Filme zeigt das Kinofest Lünen in diesem Jahr, 10 davon konkurrieren um die LÜDIA und den neu installierten Preis für die beste Filmmusik. Dazu starten vier Kinderfilme und 15 Kurzfilme in eigenen Wettbewerben. Extra-Programme widmen sich den Themen Sport, Musik und Vergangenheit, acht Kurzfilme bewerben sich um den einmalig verliehenen Zukunftspreis. Die Branche diskutiert über das Thema Filmmusik, Hallenfußballturnier und Nachtcafé runden das Festivalprogramm ab.
Schon vor der eigentlichen Geburtstagsfeier liest in Lünen am 14. November Günter Lamprecht als Festivalauftakt aus „Ein höllisches Ding, das Leben“. Außerdem eröffnet Lamprecht mit seiner Unterschrift den Lüner Walk of Fame, die „Eindrücke“. Die „Eindrücke“ sollen sich zu einer Reihe von Kupferplatten in der Fußgängerzone Lünens entwickeln, auf denen die Stars des Kinofests sich verewigen. Zum 18. Geburtstag haben die Festivalleiter Mike Wiedemann und Kathrin Bessert außerdem ein Geschenk für alle Filmfans bereit: Festivalbesucher, die während des Kinofests volljährig werden, bekommen gegen Vorlage des Personalausweises freien Eintritt zu den Filmvorführungen.
Als Gäste werden erwartet: Klaus J. Behrendt, Billy Cobham, Volker Einrauch, Samuel Finzi, Martin Gypkens, Waldemar Kobus, Nina Kronjäger, Helmer von Lützelburg, Marc Meyer, Margot Nagel, Benjamin und Dominik Reding, Sophie Rogall, Anke Sevenich, Peter Timm, Martin Todsharow, Harald Warmbrunn und viele andere.
Lünen, 12. November 2007
Lünen startet Eindrücke mit Günter Lamprecht
Am Mittwoch, den 14. November 2007, um 16.30 Uhr wird Günter Lamprecht
als erster Gast des Kinofestes Lünen seine Unterschrift für die Lüner
Version des Walk of Fame leisten, die Eindrücke. Die
Eindrücke sollen sich zu einer ganzen Reihe von in den Boden
eingelassenen Kupferplatten entwickeln, auf denen die Stars des
Kinofestes verewigt sein werden.
Günter Lamprecht wird in der Lüner Fußgängerzone den ersten
Eindruck hinterlassen, zu jeder Ausgabe des Kinofestes werden
sich weitere Stars in Lünen verewigen. Die ersten Eindrücke
werden gesponsert von dem Lüner Bürger Ulrich Höwing.
Zunächst unterschreibt Günter Lamprecht, nach dieser Vorlage gießt der
Lüner Bildhauer Andrzej Irzykowski, der auch den Hauptpreis des
Kinofestes, die LÜDIA, geschaffen hat, den Schriftzug in Kupfer auf eine
Platte, auf der auch die aktuelle Ausgabe des Kinofestes Lünen vermerkt
ist. Die Zeremonie findet am 14. November um 16.30 Uhr am oberen Ende
der Langen Straße, der Fußgängerzone in der Stadtmitte, statt, direkt an
der Brücke über die Lippe und in unmittelbarer Nähe des Festivalkinos
Cineworld.
„Ich erinnere mich an so viele Gäste des Kinofestes, die beim Publikum
und bei uns im wahrsten Sinne einen tiefen Eindruck hinterlassen haben -
im letzten Jahr gehörten Monica Bleibtreu, Hannah Herzsprung und Rolf
Zacher dazu. Deshalb freue mich sehr, dass wir das mit den
Eindrücken jetzt auch ganz handfest umsetzen können“, sagt
Festivalleiter Michael Wiedemann. „Und ganz besonders freut mich, dass
mit Günter Lamprecht ein guter Freund und ein Schauspieler, der
zweifellos zu den größten deutschen Darstellern des 20. Jahrhunderts zählt,
den Anfang macht.“
Um 20 Uhr liest Günter Lamprecht am 14. November in der Cineworld Lünen
aus seiner Autobiografie Ein höllisches Ding, das Leben.
Lünen, 31. Oktober 2007 Die Schülerjurys 2007
Zum dritten Mal werden zwei Schülerjurys aus dem Kreis Unna beim
Kinofest Lünen Filme beurteilen und Preise vergeben. Die Schauspieler
Fabian Busch und Julia Schmidt stehen den Jurys auch
in diesem Jahr als Mentoren mit Rat und Tat zur Seite.
Beim 18. Kinofest sind junge Kinofans aus Lünen, Bergkamen, Selm, und
Schwerte dabei. Das Kinofest-Team wählte die Mitglieder der beiden
Schülerjurys aus Bewerbungen aus dem ganzen Landkreis aus.
Begeisterung für Filme und Kino ist ein wichtiges Kriterium, aber auch
Kreativität. Und so wurde auf dem Bewerbungsbogen nicht nur nach den
Lieblingsschauspielern gefragt, sondern auch danach, welchen Film die
angehenden Juroren und Jurorinnen selbst drehen würden, wenn sie
könnten. Zudem werden in diesem Jahr zwei Hospitanten aus Finnland und
Brasilien die Schülerjury 16+ begleiten.
Die Mitglieder der SCHÜLERJURY 10+
Leonie Enste, 14, Gymnasium Lünen-Altlünen, nennt
Jessica Schwarz als Lieblingsschauspielerin und würde einen Film über
zwei Freundinnen drehen, die sich aus den Augen verlieren.
Lena Holtstäter, 13, Realschule Oberaden, würde auf
jeden Fall einen Sportfilm drehen, entweder über Handball oder
Rettungsschwimmen. Ihre Lieblingsschauspielerin ist Marie-Luise
Schramm.
Tatjana Hubert, 15, Geschwister-Scholl-Gesamtschule,
würde einen Film über große Liebe, coole Typen und viel Chaos drehen.
Max Milas, 11, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, mag
Peter Lohmeyer und wäre gerne Florian Kehrmann in Projekt Gold.
Jessica Neumann, 15, Städtisches Gymnasium Selm,
liest gerne und schreibt auch selber. Sie würde eine Liebesgeschichte
unter Jugendlichen drehen.
Paul Schulz-Gahmen, 13, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium,
will den ultimativ witzigsten Film deutscher Filmgeschichte
drehen und würde auch selber am liebsten in einer Komödie mitspielen.
Mentorin: Julia Schmidt
Ausbildung an der Hochschule für Theater und Musik, Hamburg. Theater-
und Filmschauspielerin, ausgezeichnet mit dem Deutschen Fernsehpreis
2000 für Bella Block - Blinde Liebe. Im Kino unter anderem in
Die Bluthochzeit (2005). Im Fernsehen zuletzt in Wer
zuletzt lacht, NDR (2007), Tatort Hamburg - Unter Strom,
ARD (2007).
Die Schülerjury 10+ vergibt beim 18. Kinofest Lünen einen mit 2.500
Euro Preis für den besten Kinderfilm. Gestiftet wurde der Preis zum
dritten Mal in Folge von Landrat Michael Makiolla.
Die Mitglieder der SCHÜLERJURY 16+
Florian Edenhofer, 17, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium,
würde gerne einen liebenswürdigen Chaoten spielen, der trotzdem am
Ende das schöne Mädchen bekommt
Lara Enste, 16, Gymnasium Lünen-Altlünen, wäre gerne
Titzi aus Kebab Connection, weil sie eine
selbstbewusste junge Frau sei, die wisse, was sie wolle und ihr Ziel
verfolge.
Yvonne Protzek, 16, Willy-Brandt-Gesamtschule, wäre
in einem Film am liebsten ein fieser Bösewicht, der dem Helden das
Leben schwer macht.
Jana Schmälzger, 16, Gymnasium Lünen-Altlünen, würde
einen Film über einen Serienmörder drehen, mit atemberaubenden
Landschaften, kauzigen Dorfbewohnern und rachsüchtigen Kühen!
Carl Heinz Scholten, 20, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium,
würde einen Film über einen Einzelgänger drehen, durch Monologe würde
der Zuschauer Einblicke in die wirre Gedankenwelt des Jungen bekommen.
Jan Wosnitza, 17, Gesamtschule Schwerte, würde sich
für die Rolle eines 16-Jährigen interessieren, der mit dem Tod seiner
Eltern zurechtkommen muss, aber es nicht schafft.
Hospitanten
Raphael Traticoski, 18, aus Curitiba/Brasilien, ist
zurzeit Gastschüler am St. Christophorus-Gymnasium in Werne und wohnt
bei einer Gastfamilie in Lünen. Er spielt in Brasilien und auch an
seiner derzeitigen Schule Theater.
Saara Rauvala, 17, aus Halokko/Finnland, ist
ebenfalls Gastschülerin am St. Christophorus-Gymnasium in Werne und
wohnt bei einer Gastfamilie in Lünen. Sie spricht sehr gut Deutsch und
spielt Theater.
Mentor: Fabian Busch.
Fabian Busch spielte 1993 seine erste Hauptrolle in Wolfgang Kohlhaases
Inge, April und Mai. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen
Hans Christian Schmids Hacker-Thriller 23 (1998) und
Liegen lernen nach Frank Goosens Bestseller (2003). Im
Fernsehen spielte er unter anderem in Klemperer - ein Leben in
Deutschland (1999) und Deutschlandspiel (2000). Zuletzt
war Fabian Busch im Kino in Video Kings (2007) von Daniel
Acht zu sehen, der auch auf dem 18. Kinofest Lünen gezeigt wird.
Die Schülerjury 16+ vergibt beim 18. Kinofest Lünen einen mit
2.500 Euro dotierten Preis an einen Film im Wettbewerb um die LÜDIA.
Der Preis wurde zum dritten Mal in Folge gestiftet von Landrat
Michael Makiolla.
Das 18. Kinofest lädt zusammen mit Fabian Busch alle ehemaligen
Mitglieder der Schülerjurys 16+ zu einem Klassentreffen
während des 18. Kinofests Lünen ein. Am Samstag, den 17. November
2007, werden sich die Juroren gemeinsam Fabian Buschs neuesten Film
Video Kings anschauen und anschließend feiern.
Vor drei Jahren beurteilten beim Kinofest Lünen zum ersten Mal zwei
Schülerjurys in verschiedenen Altersgruppen die Wettbewerbe. Von
Anfang an hat der Schauspieler Fabian Busch die Aufgabe übernommen,
die Mitglieder der älteren Jury - Schülerjury 16+ - als
Mentor zu betreuen, mit ihnen die Filme zu sehen, zu diskutieren und
bei der Entscheidungsfindung mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Alle ehemaligen Mitglieder der Schülerjurys 16+ sind nun eingeladen,
am Samstag, den 17. November 2007, in die Cineworld zum Kinofest Lünen
zu kommen. Auf dem Programm steht ein gemeinsamer Besuch von Fabian
Buschs Film Video Kings (18.30 Uhr), zusammen mit der aktiven
Jury 2007, danach ist Zeit, Erfahrungen auszutauschen, Freundschaften
zu erneuern und einfach nur zu feiern. Und ab 22 Uhr lockt natürlich
das Nachtcafé des Festivals.
Vom 15. bis 18. November 2007 feiert das Kinofest Lünen seinen 18.
Geburtstag mit insgesamt 53 kurzen und langen deutschen Produktionen.
29 davon werden in den Wettbewerben gezeigt, 24 in den
Sonderprogrammen. Erstmals vergibt das Kinofest Lünen in diesem Jahr
den mit 2.500 Euro dotierten Preis für die beste Filmmusik, zwei
weitere, einmalige Preise werden im Extra ZUKUNFT und im Extra SPORT
verliehen. Damit vergibt das Kinofest Lünen 2007 zehn mit insgesamt
25.000 Euro und diversen Förderleistungen dotierte Preise.
Wettbewerb LÜDIA
Eine „Renaissance des Genrekinos“ konstatiert Festivalleiter Michael
Wiedemann im Lüner Wettbewerb für Langfilme: „Wir haben bei den
Einreichungen eine erfreuliche Wende zu mehr Vielfalt in Themenwahl und
Machart festgestellt“, so Wiedemann. „Die jungen Filmemacher wagen sich
unerschrocken an Krimis oder Komödien, sogar Horrorfilme, und das höchst
gekonnt.“
Das große Thema im Wettbewerb ist die Familie, sei es als Komödie oder
Drama. In der Komödie Wir sagen Du! Schatz (Regie: Marc Meyer) entführt
sich ein einsamer Mann zu Weihnachten einfach eine Familie zusammen. In
Blindflug (Regie: Ben von Grafenstein) und Der blinde Fleck (Regie: Tom
Zenker) müssen die Protagonisten damit fertig werden, dass ihre Familien
zu zerfallen drohen, während mit Jakobs Bruder von Daniel Walta ein Road
Movie dabei ist, in dem zwei Brüder sich wieder zusammenraufen müssen.
Mit Leroy liefert Armin Völckers eine witzige Komödie ab, in der der
schwarze Held sich ausgerechnet in ein Mädchen verliebt, deren Familie
selbst ihre Wellensittiche nach Hitlers Helfern tauft. Auf Sinnsuche in
Asien sind die fünf jungen Leute in Sonja Heiss’ Hotel Very Welcome,
während Andy Fetschers Horrorfilm Bukarest Fleisch in hyperstilisierten
Bildern ein beklemmendes Szenario um genmanipuliertes Fleisch entwirft.
Die drei Dokumentationen im Wettbewerb rücken drei ganz unterschiedliche
Persönlichkeiten in den Mittelpunkt: Marcel Wehn nähert sich in Von
einem der auszog Wim Wenders’ frühen Jahren an, Sigrid Klausmann-Sittler
portraitiert in Fliegen wirst du noch! einen Stelzenläufer in der
Ukraine und Jonas Grosch schließlich folgt Christof Wackernagel,
Schauspieler und Ex-RAF-Mitglied, in Der Weiße mit dem Schwarzbrot nach
Afrika. „In allen drei Filmen erreichen die Filmemacher eine
erstaunliche Nähe zu ihren Protagonisten“, so Wiedemann.
Der Hauptpreis im Langfilmwettbewerb ist der mit 10.000 Euro dotierte
Publikumspreis LÜDIA, zu dem außerdem die Untertitelung des Films und
die Förderung im Auslandsvertrieb gehören. Außerdem konkurrieren die
Produktionen um den Berndt-Media-Preis für den besten Filmtitel und den
Schüler-Filmpreis des Kreises Unna 16+, über den eine Jury aus Schülern
entscheidet, sowie erstmals um den Preis für die beste Filmmusik.
Kurzfilmwettbewerbe ERSTE HILFE und ERSTER GANG
Elf kurze Filme unter 20 Minuten bewerben sich in Lünen um den Preis
ERSTE HILFE, der mit 1.600 Euro dotiert ist. Zusätzlich erhält der
Gewinnerfilm eine Untertitelung und eine Präsentation beim
Partnerfestival 13. Berlin & Beyond in San Francisco. Im Wettbewerb
ERSTER GANG treten vier mittellange Kurzfilme ab 20 Minuten an,
ebenfalls um einen mit 1.600 Euro dotierten Preis. Genau beobachtete
Milieustudien, präzise erzählte Geschichten und Genreübungen, liebevoll
gestaltete Animationen, mit Themen, die vom Psychoduell in der
Führungsetage eines Konzerns über das Portrait eines behinderten jungen
Mannes, von der ersten Verabredung eines 12-jährigen bis zur Suche eines
verwitweten Bauern nach einem Neuanfang reichen, zeigt Lünen in den
beiden Wettbewerben.
„Wir haben in diesem Jahr ein sehr hohes Niveau bei den Einreichungen
erlebt - ganz offensichtlich war 2007 ein gutes Jahr im deutschen
Kurzfilm und wir sind stolz auf ein gehaltvolles Wettbewerbsprogramm“,
fasst die stellvertretende Festivalleiterin Kathrin Bessert zusammen.
Mit sieben der insgesamt 15 Kurzfilme sind die freien Produktionen in
der Überzahl, bei den Hochschulen liegen die Berliner HFF „Konrad Wolf“
mit drei Beiträgen und die Kölner KHM mit zwei Arbeiten vorn. Elf
Spielfilme, drei Animationen und ein kurzer Dokumentarfilm gehen ins
Rennen.
Kinderfilmwettbewerb RAKETE
Im Kinderfilmwettbewerb des Kinofests Lünen stellen sich vier Beiträge
dem Urteil einer Jury aus Kindern - und dem Publikum: Der mit 3.000 Euro
dotierte Preis RAKETE wird per Publikumsabstimmung ermittelt. Außerdem
beurteilt die Schülerjury des Kreises Unna 10+ die Arbeiten - eine
Animation und drei Spielfilme - und vergibt den mit 2.500 Euro dotierten
Schüler-Filmpreis des Kreises Unna 10+. Im Wettbewerb sind Die drei
Räuber von Hayo Freitag nach Tomi Ungerer, Hände weg von Mississippi von
Detlev Buck, Ben Verbongs Herr Bello und Rennschwein Rudi Rüssel 2 von
Peter Timm.
Extra Sport
Handball, Fußball und Extrem-Klettern sind die drei Sportarten, die man beim Kinofest Lünen vom Kinosessel aus erleben kann. Mit dabei ist der frisch mit dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnete Spielverderber von Henning Drechsler und Georg Nonnenmacher, der witzig und einfühlsam drei Fußball-Schiedsrichter, einen Nachwuchs-Referee, einen erfolgreichen Profi und einen erfahrenen Senior, bei ihrer Arbeit begleitet. Projekt Gold von Winfried Oelsner ist die mitreißende und erfolgreiche Dokumentation der Handball-WM 2007 in Deutschland, während mit Am Limit der dritte Teil von Pepe Danquarts Trilogie der extremen Sportarten zu sehen ist. ACHTUNG: Einer dieser Filme hat die Chance, den Sportfilmpreis (in Zusammenarbeit mit den Ruhr Nachrichten) zu gewinnen, den das Publikum bestimmt.
Extra Retro
Hier hält das Kinofest zwei Raritäten für Cineasten bereit: 1981 erzählte der Episodenfilm Neonstadt fünf Geschichten über das Lebensgefühl der Jugend in der Großstadt damals. Punk, Mauerblümchen, Halbstarker, Landei, Gauner, sie alle suchen in München nach dem wahren Leben. Eine Rarität, die 1982 auf der Berlinale gezeigt wurde, und fünf jungen Regisseuren Gelegenheit gab, ihr Können zu zeigen: Gisela Weilemann, Helmer von Lützelburg, Johann Schmid, Wolfgang Büld und Dominik Graf. Der Film läuft in einem Doppelprogramm mit Helmer von Lützelburgs Was halten Sie vom Tod der Wilma Montesi?, einem vielschichtigen Experimentalfilm, der den Fall des italienischen Starlets Wilma Montesi rekonstruiert.
Extra Musik
Musik hat Tradition beim Kinofest: ostPunk! too much future von Carsten Fiebeler und Michael Boehlke zeichnet die Geschichte der Punk-Bewegung in der ehemaligen DDR nach, in einem totalitären System, wo eine Sicherheitsnadel an der falschen Stelle Gefängnis bedeuten konnte. Der Film tritt damit in gewissem Sinn die Nachfolge des letztjährigen LÜDIA-Gewinners Here We Come! an, der die Breakdance-Szene in der DDR zum Thema hatte. Komplementär dazu zeigt das Kinofest Mika Kaurismäkis neuen Film Sonic Mirror, eine Reise durch die Welt des Rhythmus mit dem legendären Jazz-Schlagzeuger Billy Cobham als Reiseführer.
Matinee und Lünen-Premieren
Eine weitere inoffizielle Lüner Tradition wird mit der diesjährigen Matinee fortgesetzt: Nach Die große Stille und Broken Silence kommt nun mit Dominik Grafs Das Gelübde ein dritter Film, der zumindest teilweise im Kloster spielt und damit ideal für den Sonntagvormittag geeignet ist. Mit den Lünen-Premieren dagegen zeigt das Kinofest Filme, die erfolgreich in deutschen Kinos gelaufen sind - aber noch nicht in Lünen selbst.
Und sonst?
Beim 3. Hallenfußball-Turnier messen sich wieder Branche, Sponsoren, Cineworld und das Kinofest-Komitee/Pro Lünen. KinofestPlus ist das Kinofest-Programm am Vormittag für Schüler und Lehrer. Im Nachtcafé im Jazz-Club Lünen trifft man sich am 16. und 17. November jeweils ab 22 Uhr, und die Sparkasse Lünen zeigt die schönsten Filmplakate aus der Sammlung von Knut Thamm-Bürger noch bis zum 23. November 2007.
Beim 18. Kinofest Lünen werden drei neue Preise erstmals beziehungsweise einmalig vergeben:
Der Preis für die beste Filmmusik
Um den Stellenwert der Musik im Film zu unterstreichen, wird 2007 zum ersten Mal eine Fachjury den Preis für die beste Filmmusik an einen Film im Wettbewerb um die LÜDIA vergeben. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert, gestiftet von Andrea und Jürgen Skok aus Lünen. Der neue Preis wird begleitet von einem Branchen-DIALOG zur Frage „Wer macht die Musik?“ am Samstag, 17. November 2007.
Die Jury:
Martin Todsharow (Filmkomponist)
Peter Timm (Regisseur)
Jörg Gerle (Journalist).
Der Zukunftspreis
„Auffällig viele eingereichte Kurzfilme in diesem Jahr beschäftigen sich mit dem Thema Zukunft, darunter viele sehr gelungene Arbeiten. Wir wollten dem Rechnung tragen und haben deshalb einen eigenen Wettbewerb eingerichtet, der 2007 einmalig stattfindet“, gibt Festivalleiter Michael Wiedemann an. Acht Filme bewerben sich nun um den mit 1.000 Euro dotierten Preis für die überzeugendste Zukunftsvision. Gestiftet wurde er von Britta Imdahl, Wally Ahrweiler (Schauspieleragentinnen) und Brit Possardt (Produzentin), die auch die Jury bilden.
Der Preis für den besten Sportfilm
Auch die drei Dokumentarfilme im Extra SPORT konkurrieren um einen 2007 einmalig vergebenen Preis. In Zusammenarbeit mit den Ruhr Nachrichten organisiert das Kinofest Lünen eine Publikumsabstimmung der besonderen Art: Zuschauer können am Stand der Ruhr Nachrichten im Kinofoyer für je einen Euro eine Stimmkarte erwerben und damit für ihren Lieblings-Sportfilm stimmen. Der Gewinnerfilm erhält den Gesamterlös aus dem Verkauf der Stimmkarten.
Neben den neuen Preisen treten die Filme in den Lüner Wettbewerben auch um die traditionellen Preise des Kinofests Lünen an: Die LÜDIA ist ein Publikumspreis und wird im Wettbewerb langer Spiel- und Dokumentarfilme vergeben. Sie besteht aus einer Bronzestatue und ist mit 10.000 Euro dotiert. Darüber hinaus umfasst sie die Untertitelung des Gewinnerfilms sowie einer Förderung im Auslandsvertrieb. Die Filme im Wettbewerb um die LÜDIA können außerdem den Schüler-Filmpreis des Kreises Unna 16+ gewinnen, dotiert mit 2.500 Euro, die von Landrat Michael Makiolla gestiftet werden, sowie den Berndt-Media-Preis für den besten Filmtitel, dotiert mit Marketingleistungen im Wert von 5.000 Euro und verliehen, um auf die Bedeutung des Filmtitels für Vermarktung, Akzeptanz und Erfolg eines Films aufmerksam zu machen. Die Jury des Berndt-Media-Preises: Oliver Baumgarten (Journalist), Stefan Limbach (Produzent), Joachim Ortmanns (Produzent).
Im Kinderfilmwettbewerb RAKETE konkurrieren die Filme um einen Publikumspreis in Gestalt einer Rakete aus Glas und 3.000 Euro, gestiftet von Lüner Familien, sowie um den Schüler-Filmpreis des Kreises Unna 10+, dotiert mit 2.500 Euro und gestiftet von Landrat Michael Makiolla. In den beiden Kurzfilmwettbewerben ERSTE HILFE und ERSTER GANG geht es jeweils 1.600 Euro, gestiftet von Lüner Apotheken (Erste Hilfe) und Lüner Gastronomen (Erster Gang). Beide Preise sind Publikumspreise. Der Siegerfilm des Wettbewerbs ERSTE HILFE erhält außerdem eine Untertitelung und wird auf dem 13. Berlin & Beyond Festival in San Francisco präsentiert.
Das 18. Kinofest Lünen verleiht 2007 erstmals den Preis für die beste Filmmusik an einen Film im Wettbewerb um die LÜDIA. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis, gestiftet von den Lüner Sponsoren Andrea und Jürgen Skok, soll auf die Bedeutung der Musik für den Film aufmerksam machen. Zusätzlich veranstaltet das Kinofest in Zusammenarbeit mit dem Film-Dienst am 17. November 2007 einen DIALOG, den Branchentreff des Kinofests, zum Thema Filmmusik.
Wer macht eigentlich die Musik im Film? Wer hat die Hoheitsrechte über die Tonspur, in welchem Spannungsverhältnis stehen Sound Designer, Komponist, Music Supervisor und Regisseur? Sind sich Filmschaffende und -konsumenten überhaupt der Bedeutung der Musik bewusst? Wie kommuniziert ein Filmkomponist mit dem Publikum? Und nicht zuletzt, was ist die Stellung des Komponisten innerhalb des Filmbetriebs, wie sieht er sich selbst zwischen eigener Kreativität und den Zwängen und Erfordernissen des Gesamtkomplexes Film? Um diese Fragen dreht sich der diesjährige Dialog des Kinofests Lünen.
Die Gäste und gleichzeitig Mitglieder der Jury des Filmmusikpreises sind:
Martin Todsharow, Filmkomponist (Elementarteilchen, Agnes und seine Brüder, Nichts als Gespenster)
Peter Timm, Regisseur (Meier, Ein Mann für jede Tonart, Rennschwein Rudi Rüssel)
Jörg Gerle, Musikredakteur des Film-Dienst
Moderator:
Horst Peter Koll, Chefredakteur des Film-Dienst
Termin und Ort:
Samstag, 17. November 2007, 11 - 12.30 Uhr
Konferenzsaal C, Stadthotel Lünen, Dortmunder Str. 10, Lünen
Die Teilnahme am DIALOG ist kostenlos, Anmeldung erbeten bis zum 9. November 2007 unter info@kinofest-luenen.de.
Das 18. Kinofest Lünen verleiht 2007 erstmals einen Preis für die beste Filmmusik an einen Film im Wettbewerb um die Lüdia. Gestiftet von der Kanzlei Skok, vertreten durch die Inhaber Andrea und Jürgen Skok, beide Mitglieder des Fördervereins Pro Lünen e.V., soll der mit 2.500 Euro dotierte Preis, der von einer neuen Jury vergeben wird, auf die Bedeutung der Musik für den Film aufmerksam machen.
Filmmusik gilt immer noch oft als Nebensache, die sich vor allem dem Bild auf der Leinwand unterzuordnen hat und im Kinosaal möglichst unterbewusst in die Ohren sickern soll. Aber man muss sich nur die Duschszene in Alfred Hitchcocks „Psycho“ ohne Bernard Hermanns peitschende Geigen vorstellen, oder Wolfgang Petersens „Das Boot“ ohne Klaus Doldingers treibende Jazzmusik, um zu erkennen, dass Musik für die Wirkung eines Films eine entscheidende Rolle spielt. Das Kinofest Lünen würdigt diese Leistung nun mit einem neuen Preis.
Der Lüner Preis für die beste Filmmusik geht an einen Film im Wettbewerb um die Lüdia. „Ich war immer ein großer Fan von John Carpenter und möchte mit diesem Preis dazu beitragen, guter Filmmusik in Deutschland mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen“, so die Stifterin Andrea Skok. Festivalleiter Michael Wiedemann und Kathrin Bessert: „Dieser Preis ist ein wunderbares Instrument, die exzellente musikalische Leistung in so vielen deutschen Produktionen zu würdigen. Und wir hoffen, dass er nicht nur der Jury, sondern auch dem ganzen Kinofest-Publikum die Ohren öffnet.”
In wenigen Tagen ist es soweit: Das Programm des 18. Kinofestes Lünen wird am 18.10.2007 bekanntgeben - Überbrücken Sie die Wartezeit mit dem neuen Kinofesttrailer!
Wie kann es anders sein: unsere diesjährige Trailerrealisatorin Christine Gensheimer aus Leipzig hat konsequent unser Kinofestmotto "Lünen ist die Härte" umgesetzt. Zwei Bankräuber gelangen nicht in die Bank, um den Safe zu knacken. Sie scheitern an der sprichwörtlichen Lüner Härte! "Christine Gensheimer ist uns mit ihrem wunderbaren Kurzfilm "Autokino" aufgefallen, der in diesem Jahr am Kurzfilmwettbewerb "Erste Hilfe" teilnimmt. Die Mischung aus naiver Kinderzeichnung, rasant erzählter Geschichte und vielen kleine Bild- und Tongags hat sie nun in besonderwer Weise auch im Trailer umgesetzt", so Kinofestleiter Mike Wiedemann. Viel Vergnügen mit dem Konfesttrailer 2007!
OSCAR für „Das Leben der Anderen“ –
der Eröffnungsfilm des Kinofestes Lünen 2006 gewinnt in der Kategorie: „Bester fremdsprachiger Film“
800 Gäste waren am 16.11.2006 zur Eröffnung des 17. Kinofest mit dem großartigen Spielfilm DAS LEBEN DER ANDEREN in die Cineworld Lünen gekommen. Sie hörten gebannt dem Produzenten des Films, Max Wiedemann, zu, als er das Grußwort des in Tokio weilenden Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck an das Lüner Publikum verlas. Kinofestleiter Mike Wiedemann übermittelte ihm die besten Wünsche für das Rennen um den OSCAR. Vielleicht hat das Daumendrücken der Lüner Kinofestgäste ein wenig mitgeholfen. Am Sonntag, dem 25.02.2007, trat genau das ein, was sich alle gewünscht hatten: ein OSCAR für „Das Leben der Anderen“ – von einem großartigen Regisseur mit wunderbaren Schauspielern in Szene gesetzt: Ulrich Mühe, Ulrich Tukur, Sebastian Koch, Martina Gedeck, „Lünen-Stammgast“ Charly Hübner u.v.a.
Kinofestchef Mike Wiedemann gratulierte umgehend Florian Henckel von Donnersmarck mit einer e-mail nach Los Angeles, wo sich das Team des Films zur Oscar-Verleihung aufhält, und zwar aus Lünen, „einer der Hauptstädte des deutschen Films", so wie von Donnersmarck sich im Grußwort zur Eröffnung des letztjährigen Kinofestes liebevoll ausgedrückt hatte.
Lünen in Berlin
Die Siegerfilme des 17. Kinofestes Lünen zur Berlinale 2007 am 12. Februar
2007 um 20:00 Uhr im Filmtheater „Hackesche Höfe"
Exklusiv zeigt das Kinofest Lünen die drei Gewinnerfilme des
17. Kinofestes Lünen am 12. Februar 2007 um 20:00 Uhr
im Filmtheater „Hackesche Höfe". Für 7,50 Euro gibt es
einen Lang- und zwei Kurzfilme zu sehen. Verkauf der Karten über das Kino
(www.hackesche-hoefe.org).
Sieger kam in
Kalifornien gut an
Fünf Tage San Francisco, fünf Tage voller Gespräche und
natürlich vor allem voller Filme – die beiden Kinofest-Leiter Michael
(Mike) Wiedemann und Kathrin Bessert reisten jetzt mit den drei Siegerfilmen
2006 nach Kalifornien.
Zum zwölften Mal fand dort "Berlin and beyond" statt,
das Fest des deutschen Films an der amerikanischen Westküste.
Und Stammgast ist dort das Lüner Kinofest.
Mit vor Ort war auch Regisseur Nico Raschick, dessen Dokumentation "Here
we come" den Lüner Filmpreis, die "Lüdia",
gewonnen hat und sein Kollege Steffen Weinert, dessen Kurzfilm "Der
Aufreißer" ebenfalls das Lüner Publikum überzeugte.
Raschick hat auch seine Mitstreiter Björn Knechtel (Kamera) und
Sven Kulik (Schnitt) mit nach San Francisco genommen.
Hip-Hop in der DDR
Zusammen präsentierten sie ihren Film über Breakdancer in
der damaligen DDR dem Publikum im "Castro-Kino", einem Bau
aus den 20er Jahren, in dem bis zu 1500 Zuschauer Platz finden und
in dem es im kühlen Winter meist recht frisch ist. Auch die beiden
Kurzfilm-Sieger "Aufreißer" und "Ketchup Connection" flimmerten
dort über die Leinwand.
"Das Publikum war sehr angetan, weil der Film einen anderen Teil
der DDR-Geschichte zeigt", freut sich Kathrin Bessert. Die Zuschauer
stellten viele Fragen, nahmen die Lüner Siegerfilme gut an.
"Das Schöne ist, dass alle Leute, die ihre Filme beim Festival
dort vorstellen, in einem Hotel wohnen, und man so viele von ihnen
trifft", erklärt Kathrin Bessert.
"Valerie" gewann
Der Geschmack von Dr. Ingrid Eggers, der Direktorin von "Berlin
and beyond", und dem Lüner Kinofest-Duo stimmte in diesem
Jahr sehr überein. Als Eröffnungsfilm lief "Sommer vom
Balkon", der 2005 Abschlussfilm des Lüner Festes war. "Ein
Freund von mir" war in Lünen und San Francisco im Programm.
Und "Valerie" von Birgit Möller, der in Lünen auch
gute Kritiken bekam, siegte in San Francisco.
Direkt nach Kalifornien stand für Mike Wiedemann und Kathrin
Bessert das renommierte Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken
auf dem Programm. Kathrin Bessert: "Dort haben wir schon ein paar
Ideen gesammelt und interessante Filme gesehen."
Am 12. Februar gibt es in Berlin ein Wiedersehen mit den Machern der
Siegerfilme 2006 und sicher auch vielen Lünern – beim Berlinale-Empfang
des Kinofestes in den Hackeschen Höfen.
Quelle: Ruhr Nachrichten vom 01.02.2007
Und hier die
Preisträger des 17. Kinofests Lünen:
Die Lüdia geht an: Here We Come
Nico Raschick, 2006
Die Lüdia ist dotiert mit 10.000 Euro plus Untertitelung des Gewinnerfilms,
Förderung im Auslandsvertrieb und Präsentation auf dem Partnerfestival "12.
Berlin and Beyond" im Januar 2007 in San Francisco. Die Lüdia
ist ein Publikumspreis.
Die Rakete geht an: TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine
Tomy Wigand, 2006
Die Rakete ist dotiert mit 3.000 Euro. Die Rakete ist ein Publikumspreis.
Der Kurzfilmpreis "Erste Hilfe" geht an: Der Aufreißer
Steffen Weinert, 2006 (13 min)
Der Kurzfilmpreis "Erste Hilfe" wird verliehen an einen Kurzfilm
mit einer Länge von unter 20 Minuten und ist dotiert mit 1.600 Euro
plus Untertitelung des Gewinnerfilms und Präsentation auf dem Partnerfestival "12.
Berlin and Beyond" im Januar 2007 in San Francisco. Der Kurzfilmpreis "Erste
Hilfe" ist ein Publikumspreis.
Der Kurzfilmpreis "Erster Gang" geht an: Ketchup Connection
Moritz Laube, 2005 (30 min)
Der Kurzfilmpreis "Erster Gang" wird verliehen an einen Kurzfilm
mit einer Länge von über 20 Minuten und ist dotiert mit 1.600
Euro plus Untertitelung des Gewinnerfilms und Präsentation auf dem
Partnerfestival "12. Berlin and Beyond" im Januar 2007 in San
Francisco. Der Kurzfilmpreis "Erster Gang" ist ein Publikumspreis.
Der Berndt-Media-Preis für den besten Filmtitel geht an: Die Unzerbrechlichen
Dominik Wessely und Marcus Vetter, 2006
Der Berndt-Media-Preis ist dotiert mit Marketingleistungen im Wert von
5.000 Euro, gestiftet vom Bochumer Berndt-Media-Verlag, und wird von einer
Jury aus Persönlichkeiten der Filmbranche verliehen.
Die Jury: Oliver Baumgarten (SCHNITT, Köln), Nicole Gerhards (NiKofilm,
Berlin), Joachim Ortmanns (Lichtblick Film- und Fernsehproduktion, Köln).
Der Schüler-Filmpreis des Kreises Unna 16+ geht an: Mein anderes Leben - Der Hochstaplerfilm
Alexander Adolph, 2006
Der Schüler-Filmpreis 16+ ist dotiert mit 2.500 Euro und wird von
einer Jury aus Schülern aus dem Kreis Unna im Alter von 16 Jahren
und aufwärts an einen Film aus dem Wettbewerb um die Lüdia verliehen.
Die Jury: Kai Bengelsdorf (18), Nele Fischer (16), Carola Hübler (18),
Philipp Quast (19), Daniela Schmidt (17), Niklas Scholz (16). Mentor der
Jury: Fabian Busch.
Schüler-Filmpreis des Kreises Unna 10+ Mein Name ist Eugen
Michael Steiner, CH 2005
Der Schüler-Filmpreis 10+ ist dotiert mit 2.500 Euro und wird von
einer Jury aus Schülern aus dem Kreis Unna im Alter zwischen 10 und
15 Jahren an einen Film aus dem Wettbewerb um die Rakete verliehen.
Die Jury: Felix Fischer (15), Franziska Flume (11), Jonas Günster
(12), Nathalie-Jessica Hartmann (13), Lara Resch (12), Hasret Yildirim
(13). Mentorin der Jury: Julia Schmidt.